22.04.26 – Aus der Forschung / Federnfertigung
Neue Erkenntnisse in der Zugfederauslegung
Die Auslegung zylindrischer Zugfedern ist in der Praxis trotz vorhandener Norm DIN EN 13906-2 nur sehr eingeschränkt für statische Anwendungen und gar nicht für dynamische Anwendungen rechnerisch durchführbar.
Im IGF-Forschungsvorhaben 01IF22762N „ZugFeDa“ (01/2023–09/2025) entwickelte die TU Ilmenau unter Leitung von Prof. Ulf Kletzin gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Federnindustrie e.V. (VDFI) und zahlreichen Mitgliedsunternehmen neue Ansätze und Methoden für Zugfedern, um bislang nicht berechenbare vorhandene Spannungen an den Ösen und Ösenübergängen und federspezifische zulässige Spannungen, analog zu Druckfedern, in Form von Schaubildern zu ermitteln und in Festigkeitsnachweisen zusammenzuführen.
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Die Autoren des Beitrags sind Dr.-Ing. Martin Petrich und Prof. Dr.-Ing. Ulf Kletzin.
Technische Universität Ilmenau
Fachgebiet Maschinenelemente
Max-Planck-Ring 12
98693 Ilmenau
Ansprechpartner: Martin Petrich
Tel.: +49 3677 69-1865
martin.petrich@tu-ilmenau.de
www.tu-ilmenau.de/maschinenelemente


